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Esche (Laubholz)


Esche kommt in ganz Europa und bis zum Kaukasus und Kleinasien vor. Sie wächst vornehmlich in Mischwäldern, in der Ebene und im Hügelland, reine Bestände sind eher selten.

Die Esche gehört zu den sog. Kernholzbäumen, teilweise bildet sich ein hell- bis dunkelbrauner Farbkern heraus, der sog. Braunkern.
Wie bei Eiche, Ulme und Robinie lässt sich das Frühholz durch seine großen Poren deutlich vom Spätholz unterscheiden und die Jahresringe sind entsprechend gut erkennbar. Auf den Längsflächen zeigen sich die groben Gefäße je nach Einschnitt als markante Streifen mit Porenrillen (Radialschnitt) oder Fladern (Tangentialschnitt).

Eschenholz ist schwer und zugleich hart. Seine sehr guten Festigkeitseigenschaften sind durchaus mit denen des Eichenholzes vergleichbar. Es ist zäh wie kaum ein anderes Holz. Vor allem die hohe Elastizität und Abriebfestigkeit macht es für viele Anwendungen zur bevorzugten Holzart.
Die mechanischen Eigenschaften sind besser je breiter die Jahresringe sind, d.h. je größer der Anteil des Spätholzes ist.

Der Witterung ausgesetzt ist das Holz nur wenig dauerhaft. Es lässt sich nur schwer imprägnieren.
Das Holz der Esche schwindet wenig und weist nach der Trocknung ein gutes Stehvermögen auf.
Es lässt sich allgemein gut von Hand oder maschinell bearbeiten. Das Sägen, Messern, Schälen und Drechseln bereitet keine Schwierigkeiten, ebenso wie die Behandlung der Oberfläche. Auch lässt sich das Holz problemlos beizen.



Esche